Klasse statt Masse lautet das Zauberwort
Gefeilscht wird mancherorts noch bis Montag, 1. Februar, 24 Uhr, um den Kader für die restlichen dreizehn Meisterschaftsspiele der Saison 2009/2010 zu verstärken.
Dabei herrscht nur bei einigen Klubs der Westliga ein Kommen und Gehen, der Sparstift ist bei vielen Vereinen an der Tagesordnung. Das Zauberwort bei den Verstärkungen lautet Klasse statt Masse. So hat vor allem Herbstmeister und Winterkönig SV Grödig das neue Quartett in Hinblick auf die Zukunft, sprich eventueller Aufstieg und Rückkehr in den bezahlten Fußball schon geholt. Vor allem die beiden Youngsters Pirmin Strasser (Tor) und Daniel Pirker sollen in naher Zukunft in Grödig eine wichtige Rolle übernehmen. Die Rückkehr von Routinier Miro Milosevic wurde in Grödig ebenfalls nach reiflicher Überlegung getätigt. Florian Leitner komplettiert als vierter neuer Spieler in Grödig den Kader. Leitner war früher in Seekirchen und zuletzt bei der Austria Lustenau tätig.
In Wattens wird man „nur“ einen zweiten Goalie (Lela) unter Vertrag nehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Spielertrainer Roli Kirchler im Frühjahr die Doppelrolle wieder macht ist zum heutigen Tage sehr gering. Deswegen spricht eigentlich vieles für einen Meistertitel von Topfavorit Grödig. Doch wie heißt es so schön: Die Wahrheit liegt auf dem Rasen.
Wenig Bewegung auf dem Transfermarkt herrschte bei den Verfolgerklubs von Anif, Kufstein und Wacker Amateure. Letztere holten ein Trio aus dem BNZ-Nachwuchs. Kufstein darf sich über den Wunschspieler Josef Präauer freuen. Anif darf man im Frühjahr nicht unterschätzen, schon im Vorjahr startete die Hofer-Elf eine famose Aufholjagd.
Bregenz hat mit Dejan Stanojevic einen neuen Regisseur geholt, Reinaldo Ribeiro zog ein Angebot aus dem Ländle-Unterhaus vor. Die Bodenseestädter werden aber noch zwei neue Spieler holen. Einer davon wird mit ziemlicher Sicherheit Niki Bule heißen, die zweite Neuerwerbung in Bregenz dürfte dann so etwas wie eine Riesenüberraschung werden. In Vorarlberg ist vor allem Feldkirch und Altach Amateure aktiv auf dem Transfermarkt geworden. Beide Ländleklubs wollen in der Westliga bleiben und haben Qualität in die Mannschaft geholt.
Weder Zu- noch Abgänge verzeichnet das Tiroler-Duo Schwaz und Axams. Doch in Axams ist mit Heimo Pfeifenberger endlich ein neuer Trainer gefunden worden. Schwaz will einen Tormann und einen Stürmer verpflichten. In Reichenau ist der ehemalige Kapitän Peter Schober neuer Sportchef.
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