Westliga-Reform frühestens 2013/2014
Nach Vorarlberg gab nun auch Salzburg den Reformplänen einen Korb. Frühestens in drei Jahren kann ein neuer Modus eingeführt werden, bis dahin wird weiter diskutiert.
Jetzt kann mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass die Regionalliga West auch die nächsten beiden Jahre mit dieser Bestimmung fortgesetzt wird. Die Reform der Regionalliga ist auch beim Treffen der Vorarlberger Vereine (Fünf der Westliga und alle 14 Vorarlbergligaklubs) mit großer Mehrheit abgelehnt worden. Einzig Feldkirch und Hard haben sich für eine Regionalliga Vorarlberg ausgesprochen, der Rest der Ländleklubs war einheitlich dagegen.
Am vergangenen Mittwoch kamen die Salzburger Klubs mit Reform-Sympathisant Stastny zusammen. „Ich will es noch nicht zur Gänze ruhen lassen. Es war ein sehr positives Gefühl und ein richtiges Miteinander“, sagte Adi Stastny, Mit-Organisator des Vorschlages des Tiroler Fußballverbandes, nach dem Treffen mit den fünf Salzburger Westligaklubs in Salzburg. Zwei Stunden lang wurden die Argumente der fünf Salzburger Westligaklubs analysiert und diskutiert und dabei kam man einen laut Stastny einen großen Schritt weiter in Sachen Regionalliga-Reform. Eine Einigung wurde noch nicht erzielt und eine Abstimmung gab es ohnehin bei dieser „Arbeitssitzung“ keine. „Vielleicht denken die Salzburger Klubs doch über eine Verbesserung für die Zukunft in der Westliga nach und sind überzeugt, dagegen was zu unternehmen“, so Stastny.
Eine Veränderung der Regionalliga West wird es aber frühestens ab der Saison 2013/2014 geben. Bis zu diesem Zeitpunkt bleiben die jetzigen Bestimmungen der Westliga aufrecht. Auch bei der großen Regionalligasitzung am 5. März 2010 könnte die Reform einen Tagesordnungspunkt darstellen, aber dort stehen andere Sachen im Vordergrund. Stastny hat mit seinem Team auf alle Fälle einen ersten Versuch gestartet, die Westliga neu zu formen. Klar, dass es noch keine Einigkeit ergeben hat, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Das „Meeting“ in Salzburg ging ohne Ergebnisse zu Ende. Im Interesse des Westligfußballs soll eine gute Lösung dabei rauskommen und der Sport muss „siegen“. Hauptproblem ist auch die Erste Liga. Nach Meinung vieler Klubs sollte die zweithöchste Leistungsstufe Österreichs auf 16 Klubs aufgestockt werden. Die Salzburger Klubs haben ihren Standpunkt dabei festgelegt. Auch Grödig-Sportdirektor Christian Haas sah nach dem Meeting positives: „Es war eine nette Diskussion und die Zeit war es wert. Die Erste Liga ist zuerst gefordert und sollte auf 16 Klubs aufgestockt werden, dann kann man über die Westliga befinden.“

